Baselworld - Tissot und Wasserdichtigkeit

Baselworld - Tissot und Wasserdichtigkeit-4477

Mit der Zeit konnte Tissot im Bereich Technologie auch kreative Lösungen für das Problem der Wasserdichtigkeit finden, wobei die ersten wasserdichten Kollektionen 1938 auf den Markt kamen, mit der Tissot Camping Kollektion. Diese Uhrenmodelle waren nicht nur wasser- und staubdicht, sondern dank eines verschraubten Verschlusssystems auch antimagnetisch. Perfekt wurden sie durch das Edelstahlgehäuse und das unzerbrechliche Glas. Aus Unterlagen des Tissot Archivs aus dem Jahr 1938 geht interessanterweise hervor, dass zahlreiche Experimente zur Wasserdichtigkeit in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Uhrenforschungslabor in Neuenburg, Schweiz, durchgeführt wurden, was zeigt, wie zeitaufwändig und umfassend die Recherchen waren, um derartig bahnbrechende Innovationen hervorzubringen. Mit der Zeit sollten weitere technologische Innovationen in neuen Kollektionen folgen, was den Trägern immer mehr Vertrauen in die Marke gab. 1954 wurde die Tissot Seastar-Kollektion lanciert, mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 200 m und 300 m. Zu den Highlights zählte die Tissot T12, die 1956 auf den Markt gebracht wurde, mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 120 m und somit die ideale Uhr für alle Taucher und Wassersportler. Ein paar Jahre später hatte die Tissot Seastar Seven ein eingetragenes Patent, ein effizienteres Monocoque-System und insgesamt ein dünneres, eleganteres Design. Die heutigen, innovativen, wasserdichten Kollektionen sind beeindruckender denn je. Die Tissot Seastar 1000 Automatic bietet ein C01.211 Automatikwerk und ein Heliumventil für eine automatische Druckentlastung der Uhr. Sie bietet eine Wasserdichtigkeit bis zu 300 m Tiefe und ist der Liebling aller Taucher, sowohl aufgrund ihrer Hightech-Merkmale als auch ihres puristischen, sportlichen Designs.